|
ACHTUNG -sehr gefährlich
Erfahrungen aus der Praxis
Immer wieder wird empfohlen, wenn im Getreide vor der Ernte Zwiewuchs oder grünes Unkraut
ist, dieses abzuspritzen. Die Mittel sind zugelassen bis zu 7 Tage vor der Ernte. Warum diese
Zulassung erteilt wurde, ist ein Rätsel. Die Getreidepflanze ist fast ausgereift und nur noch
Stroh. Sie kann damit den Wirkstoff nicht mehr abbauen.
Die zugelassenen Wirkstoffe wurden früher als biologisch abbaubar eingestuft. Diese
Bezeichnung wurde jetzt verboten, weil sich, wie schon so oft, hinterher herausstellte, dass dies
eine grobe Falschinformation war. Es handelt sich um hochgiftige Substanzen.
Ein bestätigtes Beispiel aus der Praxis: (von zuständiger Tierärztin bestätigt)
Ein Landwirt spritze seine Wintergerste 12 Tage vor der Ernte, weil viel Klettenlabkraut
aufgewachsen war. Am Erntetag lies er das Stroh liegen, weil er es als Einstreu für seine
Zuchtsauen braucht. Der Hund des Nachbarn lief auf das Feld, kam wieder heim, legt sich hin
und war bewusstlos. Die Tierärztin kam und sah den Hund. Die erste Frage: „War er auf dem
Gerstenfeld?“„Ja, was hat das zur Sache“. „Es ist heute bereits der 8. Hund, den ich deswegen
behandle“. Der Feldbesitzer wurde sofort informiert, dass er das Stroh nicht verwenden soll.
Ebenso wurde die Gerste extra gelagert. Darauf hat man in der Packungsbeilage des
Spritzmittels gelesen. Hier steht tatsächlich, dass das Stroh nicht verwendet werden soll. Vom
Getreide liest man nichts. Dieses würde ja nur ins Futter oder ins Brot kommen. Dieser Hinweis
auf der Packung steht so klein, dass ihn viele Bauern nicht lesen könnten.
Wer weiß, wie viel Probleme bei den Tieren auftreten und niemand geht davon aus, dass die
Ursache an der falschen Spritzung auf dem Feld erfolgte. Im letzten Jahr hatten sehr viele
Betriebe, die diese Vorerntebehandlung durchführten, riesige Probleme im Stall. Dafür hat aber
dann die Industrie wieder ihre Impfstoffe und Medikamente, um die Tiere wieder „gesund“
zu machen. Hauptsache, der „Rubel“ rollt. Grüne Unkräuter kann jeder neue Mähdrescher leicht
entfernen. Zwiewuchs lässt sich sogar durch Kaltbelüftung (Körnergebläse) selbst trocknen. Und
was soll das alles? Wird das Getreide gespritzt, sind das Unkraut und der Zwiewuchs zwar
braun, aber weiterhin vorhanden.
Aufpassen: Nicht alles glauben, was Ämter, Industrie und mancher Vertreter empfehlen. Dies
war bei Atrazin, Tiermehl, Stalldecken, Eternit und vieles mehr auch so. Zum Schluss musste
immer der Bauer haften. Die Gentechnik wird das Gleiche -wendet es nur an, dann rollt der
„Rubel“!!! Jeder der Getreide zukauft, soll sich bestätigen lassen, dass es vor der Ernte nicht
gespritzt wurde und dass es gentechnikfrei ist. „Wer zahlt, schafft an“. Die Tiere danken es mit
der Gesundheit und die Tierarztrechnungen bleiben niedrig. Ebenso sollen sich Mischfutterwerke
und Händler dies von den Anlieferern bestätigen lassen.
Dies ist keine Abwerbung für Spritzmittel, sondern ein Schalter für den Denkprozess beim Bauern!! Feilmeier Josef –
IAG-Futtermittel |