Agro-Gentechnik

Untergang der Landwirtschaft

 

 

Warum fallen die Bauern auf die Glanzprospekte der Industrie herein???

 

„Man nimmt ihnen die fairen Preise und gibt ihnen dafür Prämien -dann gibt man ihnen viele

Anträge für diese Prämien -wenn sie beschäftigt sind, abhängig und mundtot -dann bringt

man die Gentechnik -… und dann nehmen wir ihnen die Fläche und beherrschen die Nahrung“

Maiszünsler und Maiswurzelbohrer sind leicht auf natürliche Art zu bekämpfen. Bt.-Mais ist

wegen der Lizenzgebühren viel teuerer als natürlicher Mais. Richtige Fruchtfolge und Maisstroh

häckseln und tief einpflügen, vernichtet jeden Schädling ohne Zusatzkosten. Man kann auch Sorten

verwenden, die einen roten Stängel haben. Der hohe Ligninanteil verhindert den Zünslerbefall.

Auf die Aussage, die Gentechnik bringt höhere Erträge, fallen nur noch dumme Bauern herein.

Bisher gibt es weltweit keinen einzigen Fall, in dem der Landwirt mit der Gentechnik langfristig

einen höheren Betriebsertrag gehabt hätte. In den Genländern fallen die Einkommen rapide.

Politiker und Bauern glauben, ein Abstand von 150 m zum Nachbarfeld reicht aus. Das interessiert

euere Aufkäufer nicht. Ab Ernte 2007 wird jeder Verkäufer von Ernteware (Mais, …) bestätigen

müssen, dass sein Produkt weniger als 0,1 % GVO enthält. Hat es doch mehr, kann der Landwirt

die Existenz verlieren. Stellt sich beim Weiterverkauf des Lagerhauses heraus, dass mehr GVO

enthalten war, zahlt der Verursacher die Untersuchungskosten aller Proben des betroffenen

Lagersilos und muss zusätzlich die gesamte Silofüllung entsorgen. Das ist der Markt!!!

Die Aufkäufer von Ernteware unterliegen der Hard-IP (sichere Rückverfolgbarkeit). Große

Aufkäufer haben bereits im Jahr 2006 um ein GVO-Feld im Radius von 20 – 30 km nichts mehr

angenommen. Wer sollte die Verschleppung mit Sägerät, Mähdrescher, Gemeinschaftstrocknung

oder Pollenflug kalkulieren. Das Risiko kann sich keiner leisten. Darum ist es wichtig, dass sich

jeder Bauer darum bemüht, um seinen Betrieb großflächig jeglichen GVO-Anbau zu unterbinden.

 

 

Nach der EU-Kennzeichnungs-VO muss GVO angegeben werden (auch Eigenverbrauch).

Unabhängig von der gesetzlichen Norm regelt die Wirtschaft die Thematik selbst. Der Wert von 0,9

% ist kein „zu erreichender Wert“, sondern eine Maximumgrenze. Niemals würde ein Verarbeiter

Ware mit 0,9 % aufkaufen. Ein Maiskolben ist keine Flüssigkeit. Er kann z.B. 10 Körner GVO und

300 natürliche Körner enthalten. Jede Untersuchung fällt dann anders aus. Die Wirtschaft kauft

nur Ware mit < 0,1 % GVO. Damit ist das Fertigprodukt sicher als „GVO-frei nach EU-KV“.

 

Nach geltendem EU-Recht gibt es mehrere Jahre Freiheitsentzug, wenn GVO-Saaten ohne Eintrag

ins Standortregister angebaut werden. Ich warne jeden Landwirt, auf Vertreteraussagen

hereinzufallen und dies illegal zu probieren. Institute werden mittels Bienenvölker kontrollieren.

Seit Jahrzehnten wird der Landwirtschaft eingeredet, immer mehr und billiger zu produzieren.

Durch Marktverschiebungen ist es heute möglich, gentechnikfrei, auch mit Soja, ohne jegliche

Mehrkosten produzieren zu. Höhere, verbrauchergerechte Qualität und in der Region erzeugt,

erhöht das Betriebseinkommen des Landwirts. Gentechnikfreie Futtermittel bringen zudem mehr

Leistung und gesündere Tiere (=weniger Tierarztkosten). Mehr dazu unter www.zivilcourage.ro

  

Produziert der Landwirt natürliche nachwachsende Rohstoffe, kann er meistbietend verkaufen.

Reine Ablieferungsbetriebe sind ohnehin tot. Produziert der Landwirt genveränderte Industrie-

Rohstoffe, hat er nur einen Abnehmer, einen Festpreis und keinerlei Verhandlungsspielraum. Der

Erzeuger ist auf Gedeih und Verderb dem einen Industriekonzern ausgeliefert. Führende

Großbanken verweigern heute bereits, Genflächen mit Grundschulden zu beleihen (=wertlos).

Will ein Landwirt trotzdem Gensaaten anbauen, soll er bitte vorher die Lizenzbedingungen

durchlesen. Diese erkennt er beim Aufreißen des Saatgutsackes an (Unterschrift ist nicht mehr

nötig). Diese Bedingungen sind eine „Betriebsübergabe an den Saatzüchter ohne Gegenleistung“.

So alt wird kein Landwirt, dass ihm die Gentechnik einen Vorteil bringt. Alle Genkonzerne sind

Aktiengesellschaften. Es ist die Pflichtaufgabe der AG´s, nach Gewinnmaximierung, steigenden

Aktienkursen und steigenden Dividenden zu trachten. Vergünstigungen und alle Vorteile sind

immer zugunsten der Aktionäre abzuschöpfen. Ist auch logisch, weil das die Geldgeber sind.

Wie lange wird es noch dauern, bis der letzte Landwirt oder Verbraucher kapiert, um was es hier

geht. Wie oft wurde uns versprochen, dass alles sicher ist (Atrazin, Tiermehl, Antibiotika,

Contergan, Stalldecken, Eternit, Biogas, …). Zur Haftung waren alle Wissenschaftler und

Konzerne verschwunden. Auch bei den Pflanzenschutzmitteln wird uns immer weniger Aufwand

vorgegaukelt. Das Gegenteil ist der Fall. Hoffentlich ist niemand so naiv, um zu glauben, dass ein

Konzern, der auch das Spritzmittel verkauft, ein System bringt, dass den Umsatz senkt?!?!

Wir Landwirte kaufen gern von jedem Züchter oder Konzern -Aber wer zahlt schafft an!!!

Weitere Infos: www.zivilcourage.ro -Freie Bauern und Bürger AG -Feilmeier Josef